Arthrorise-Verfahren

A = Arthrorise-Verfahren (Prof. Dr. Lohrer)

Kindlicher Knick-Senk-Fuß – Innovative Versorgung an der Tagesklinik

„Es ist ein relativ kleiner und risikoarmer Eingriff und die Operation wird nur dann durchgeführt, wenn sie absolut notwendig ist“, informiert Prof. Dr. med. Heinz Lohrer, Orthopäde und Ärztlicher Direktor am Sportmedizinischen Institut Frankfurt am Main.

Er bietet an der Tagesklinik Am Brand das Arthrorise-Verfahren, die innovative, minimalinvasive, operative Versorgung des kindlichen Knick-Senk-Fußes, an und verfügt über umfassende Erfahrung auf diesem Gebiet.

Kindlicher Knick-Senk-Fuß

Knick-Senk-Füße kommen im Kindesalter häufig vor, ca. 25 Prozent aller Kinder sind betroffen. Meist handelt es sich um altersentsprechende Normvarianten, die sich bis zum Eintritt in die Pubertät noch zu einer „normalen“ Fußform entwickeln.

In einigen Fällen bleibt diese Entwicklung jedoch aus (Abbildung 1) und nach erfolgloser konservativer Therapie (Einlagenversorgung und Physiotherapie zur Kräftigung der Fußmuskulatur), muss eine korrigierende operative Versorgung des Fußlängsgewölbes in Erwägung gezogen werden. Wichtig ist dabei, dass der Eingriff möglichst vor dem Beginn des präpuberalen Wachstumsschubes erfolgt. Ein nicht optimal versorgter kindlicher Knick-Senk-Fuß kann dazu führen, dass die Sporttauglichkeit eingeschränkt ist oder im Erwachsenenalter größere Eingriffe erforderlich werden.

Das von Prof. Dr. Lohrer eingesetzte etablierte minimalinvasive Arthrorise-Verfahren, zeichnet sich durch eine besonders schonende und risikoarme Vorgehensweise aus: „Bereits drei bis vier Tage nach der Operation können die Kinder im Normalschuh die Belastung sukzessive wiederaufnehmen. In der Folgezeit soll sich das Fußlängsgewölbe wieder aufrichten und ca. acht bis 12 Wochen nach dem Eingriff können sich die mit dieser Methode versorgten Kindern wieder uneingeschränkt bewegen und belasten.“

Das Arthrorise-Verfahren

Unter Kurznarkose und Röntgenkontrolle wird ein kleines Implantat nach einem 1,5-2 cm langen Hautschnitt zwischen dem Sprung- und Fersenbein eingebracht. Dadurch wird ein übermäßiges Abknicken im unteren Sprunggelenk verhindert (Abbildung 2).